Schulsozialarbeit: „Bewährtes Trägermodell der Jugendhilfe erhalten“

Landesregierung finanziert Schulsozialarbeit unbefristet. Die Rolle der freien Träger ist nicht geklärt

Essen/Ruhrgebiet (cde) Die Schulsozialarbeit in NRW ist nach einer Entscheidung der Landesregierung vom 26. August nun über das Jahr 2020 hinaus dauerhaft gesichert. Nicht geklärt ist jedoch bislang, in welcher Form die freien Träger der Jugendhilfe weiterhin in die Aufgaben der Schulsozialarbeit eingebunden werden.

118669138 3395326290525118 1331498683565309604 n„Wir erwarten von der Landesregierung, dass sie sich schnellstmöglich zu der bisherigen guten Kooperation zwischen Schulen und freien Trägern bekennt“, fordert Martina Lorra, Fachreferentin für Kinder, Jugend und Familienhilfe im Caritasverband für das Bistum Essen. Denn die hohe Qualität der Schulsozialarbeit sei dadurch gegeben, dass sie sich über den Schulunterrichtsbetrieb hinaus an den persönlichen Bedürfnissen der Schülerinnen und Schüler orientiere und ihr Programm mit den Angeboten für Kinder und Jugendliche im Quartier vernetze. „Deshalb brauchen wir für die Schulsozialarbeit ein ressortübergreifendes Gesamtkonzept und das bewährte Trägermodell in Kooperation mit der Jugendhilfe“, sagt Lorra.

Bislang war das Programm „Soziale Arbeit an Schulen im Rahmen des Bildungs- und Teilhabepakets in Nordrhein-Westfalen“ (BuT-Schulsozialarbeit) zum 31.12.2020 befristet. Es finanziert 1.000 Vollzeitstellen. „Die Zeit drängt. Denn die Inhaber dieser Stellen, die sich ein Vierteljahr vor Ablauf ihres Vertrages arbeitslos melden müssen, brauchen Arbeitsplatzsicherheit“, so Lorra.

Die Caritas verantwortet in Mülheim, Duisburg, Gelsenkirchen und Oberhausen die Schulsozialarbeit an acht Grund-, Real- und Förderschulen mit insgesamt 51 Fachkräften.

Rückfragen bitte an: Martina Lorra, Tel. 0201 / 81028-519, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Cordula Spangenberg, Presseinformation am 31.08.2020

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