Essen, 22.06.2018 // OGS muss entsprechend finanziert werden; Fachkräftegewinnung stellt die Träger vor große Anforderungen

2018 06 22 Ralf Witzel

Gemeinsam für einen gut ausgestatteten Offenen Ganztag: Frank Witzel im Gespräch mit Sabine Depew

Die Offene Ganztagsschule (OGS) soll ein qualitativ gutes Bildungsangebot sein, nicht lediglich eine nachschulische Nachmittags-betreuung für Kinder. Auf diese gemeinsame Haltung verständigten sich Mitglieder der FDP-Landtagsfraktion und des Caritasverbandes für das Bistum Essen am Donnerstag, 21. Juni 2018, bei einem fundierten Austausch im Haus der Caritas. Eine auskömmliche Finanzierung der Standards in der OGS, aber auch vermehrte Anstrengungen, um geeignete Fachkräfte zu gewinnen, gehören nach dem Willen von FDP und Caritas zur Ausgestaltung eines guten Ganztages.

Der Essener Landtagsabgeordnete Ralf Witzel (FDP) unterstützte damit das Anliegen der Kampagne der Freien Wohlfahrtspflege NRW im Jahr 2017 "OGS darf keine Glücksache sein". Bei seinem Gespräch mit der Diözesan-Caritasdirektorin Sabine Depew wurde Witzel begleitet von Eduard Schreyer (stellvertretender Parteivorsitzender), Petra Hermann (Ratsmitglied), Martin Hollinger (Mitglied im Jugendhilfeausschuss) und Martin Weber (Fraktionsgeschäftsführer). Seitens der Caritas nahmen teil: Reinhild Mersch (Geschäftsführerin der Diözesan-Arbeitsgemeinschaft Katholische Einrichtungen der Erziehungshilfe AGKE), Martina Lorra (Diözesan-Referentin), Christoph Grün (Sprecher der Fachkonferenz OGS im AGKE) und Kristina Hagemann (Leiterin einer OGS).

Da das Thema Fachkräftegewinnung von beiden Seiten als wichtiges Zukunftsfeld identifiziert wurde, beratschlagten die Beteiligten auch über den Wert der Arbeit von Berufskollegs wie etwa der Johannes-Kessels-Akademie, eines katholischen Berufskollegs für Berufe des Sozial- und Gesundheitswesens mit Standorten in Essen und Gladbeck.