Im November 2013 hat die nordrhein-westfälische Landesregierung das Recht auf gemeinsamen Unterricht formal etabliert. Ab dem Schuljahr 2014/2015 haben Eltern von Kindern mit Behinderungen in NRW das Recht, ihre Kinder in der Grundschule oder auf weiterführenden Schulen in Regelschulen anzumelden – so sieht es das neue Landesschutzgesetz vor.

Damit der (Schul)Alltag an der Herausforderung „Inklusion“ nicht scheitert, hat die Caritas im Ruhrbistum am 01.06.2015 das dreijährige Projekt „Inklusive Offene Ganztagsschulen im Ruhrbistum“ aus Mitteln des Innovationsfonds gestartet. Das Kooperationsprojekt der Referate „Behindertenhilfe“ und der „Kinder- und Jugendhilfe“ will einen Beitrag zur Weiterentwicklung der Caritas-verantworteten OGS-Angebote leisten und knüpft an die Erfahrungen und Ergebnisse der „Basisschulung Inklusion macht Schule“ an. Ziel ist es, die bestehenden OGS zu inklusiven Ganztagsbetreuungsangeboten an Schulen im Ruhrbistum zu entwickeln und somit auch den Anforderungen Bildung, Betreuung und Erziehung gerecht zu werden.

Weitere Ziele des Projekts sind:

• die Erhöhung der Qualität der OGS

• die Vernetzung aller am Inklusionsgeschehen beteiligten Akteure

• die Förderung der Inklusionsorientierten Kooperation auf Augenhöhe zwischen Schule und Jugendhilfe

• die Berücksichtigung aller Heterogenitätsdimensionen und Formen der Verschiedenheit

• die Erhöhung der Chancengleichheit zwischen den SchülerInnen – unabhängig von Beeinträchtigung, sozialer Herkunft und anderen Faktoren

Diese Unterstützung erfolgt auf unterschiedlichen Wegen; In Fortbildungsmodule werden pädagogische Fachkräfte, Schulleitungen und Lehrkräfte weiterqualifiziert sowie in den Prozessen in der Weiterentwicklung vor Ort begleitet. Um auf die lokalen Gegebenheiten optimal eingehen zu können wird dementsprechend ein besonderer Schwerpunkt auf die Beratungs- und Supervisionsprozesse gelegt. Projektkoordinatorin Ira Schumann M.A. Rehabilitationspädagogik bringt zudem langjährige Erfahrungen in der Umsetzung des Index für Inklusion und dessen wissenschaftlichen Begleitung mit.

Das Projektteam „Inklusive OGS im Ruhrbistum“ mit der Projektkoordinatorin Ira Schumann (Mitte). Von links nach rechts (Angelika Bette, Ira Schumann, Annegret Knubben, Georg Jöres, Christoph Grün, Hubertus Strippel, Corinna Stanioch, Martina Lorra)

Ab Oktober 2015 werden 36 OGS und 20 (evtl. sogar mehr) Schulen aus den Ortscaritasverbänden Bochum, Duisburg, Gelsenkirchen, Gladbeck und Mülheim am Projekt teilnehmen.

Ira Schumann

Ira Schumann, Projektkoordinatorin

Rückfragen beantwortet: Ira Schumann Projektkoordinatorin: Inklusive Offene Ganztagsschulen im Ruhrbistum Telefon: + 49 201 81028124 E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Martina Lorra      Hubertus Strippel   Referent/in: Kinder- und Jugendhilfe   Behindertenhilfe   Telefon: + 49 201 81028124    + 49 201 81028125   E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!  Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!    

                            

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies). Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.