Diesmal ging die Reise nach Königswinter, um zwei Tage intensiv übergeordnete Themen der Jugend- und Erziehungshilfe zu besprechen.
Natürlich trägt auch hier die Situation der Flüchtlinge und vor allen Dingen der unbegleiteten minderjährigen Flüchtlinge dazu bei, dass der Vorstand sich sehr viele Gedanken dazu macht, wie unsere Strukturen und Angebote in der Jugend- und Erziehungshilfe verbessert werden können, um die Flüchtlinge gut begleiten zu können.

Die Kolleginnen und Kollegen der stationären Hilfen sind seit einigen Wochen mit der Frage beschäftigt, wie viele unbegleitete minderjährige Flüchtlinge wie aufgenommen werden müssen. Dabei sind sie stark von der Planung der örtlichen Jugendämter abhängig.
Ein besonderer Blick gilt den Kindern, die mit ihren Eltern in den Flüchtlingsunterkünften sind. Neben der psychosozialen Belastung in den Unterkünften (Enge, Lautstärke, fehlende Intimsphäre etc.) sind sowohl Erwachsene wie Kinder in der Regel durch die Flucht traumatisiert und in Deutschland – neben der erreichten Sicherheit – mit absolut neuen Bedingungen konfrontiert, die sie zum größten Teil nicht verstehen. Nicht nur Kindergarten und Schulen müssen sich auf die Kinder einstellen, es liegt ebenfalls nahe, dass viele Menschen Hilfe für ihre körperlichen und seelischen Verletzungen benötigen. Dazu braucht es gut ausgebildete Fachleute, die mit Traumata von Kriegsopfern und Flüchtlingen speziell umgehen können. Hier bedarf es der Zurüstung der Fachleute in den etablierten Jugend- und Erziehungshilfestrukturen.
D. Möllenberg + A. StrüderDer Vorstand musste an diesem Tag Herrn Andreas Strüder verabschieden, der über sechs Jahre als Diözesanseelsorger des BDKJ eine konstruktive Zusammenarbeit und Informationsaustausch sichergestellt hat. Vielen Dank dafür. Nun widmet er sich im Schwerpunkt der Schulseelsorge, er bleibt also ein wenig der Altersgruppe der Kinder und Jugendlichen treu. Der Vorstand wünscht Andreas Strüder viel Spaß und Erfolg bei der neuen Tätigkeit.

Zum Schluss kam – wie immer – auch der kulturelle Bereich nicht zu kurz. Eine Führung in der Burg Drachenfels im Siebengebirge war der Auftakt zu einem gemütlichen Abend.

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